Atala Schöck

"Auch Atala Schöck […] konnte als eindrucksvolle Sängerdarstellerin überzeugen. Ihre Fricka war eine selbstbewusste, realistisch hellsichtige Frau, ihrem Gatten vollständig auf Augenhöhe, sodass in dieser Szene nicht gekeifte Vorwürfe, sondern kluge Argumente im Vordergrund standen. Wieder gehörte sie zu den Solisten, bei denen klares Wortverständnis auffiel; zudem zeichnete ihre Stimme in hohem Maße Wohlklang und Fülle aus.“

Die ungarische Mezzosopranistin ist Stipendiatin des Richard-Wagner-Verbandes, wurde 2016/17 zur Kammersängerin der Staatsoper Budapest ernannt und erhielt 2017 Franz Liszt Preis für ihr exzellentes musikalisches Engagement. Sie ist nicht nur im deutschen und italienischen, sondern auch im französischen Fach eine herausragende Sängerin. Mit dunklem Mezzo sowie perfekter Intonation und Textverständlichkeit hat sie sich nationale, wie auch internationale Opern- und Konzertbühnen erobert. 2017/18 sang Atala Schöck Carmen in Brno, Gertrud in der Neufassung von ‚Hänsel und Gretel‘ an der Staatsoper Budapest und war erneut Gast der Wagner-Tage Budapest, wo sie ihr Debüt als Brangäne in der Neuinszenierung von ‚Tristan und Isolde‘ unter der musikalischen Leitung von M° Ádám Fischer gab. In 2018/19 gibt sie ihr Debüt als Judith in der Neuinszenierung von 'Herzog Blaubarts Burg' am Teatro Massimo di Palermo.

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