Andrea Baker

„Andrea Baker hingegen ersang sich als Brangäne einen wahren Triumph. Ihre vorzügliche Diktion und die satten, vollen Töne, mit denen sie eine farbenreiche und vielschichtige Interpretation von Isoldes Dienerin zelebrierte, waren purer Genuss.”

Die Mezzosopranistin besitzt ein breites Repertoire: Amneris, Ortrud, Küsterin, Klytämnestra, Herodias, Magdalene, Amme, Erda, Venus, Waltraute, Fricka und Brangäne, aber auch Stolzius‘ Mutter, Begbick und Auntie (‚Peter Grimes‘). Zudem bereitet sie gerade Kundry, Venus (Pariser Fassung), Kostelnicka und Dalila vor. Als regelmäßiger Gast des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden war sie dort unter anderem als Amma und Kader (‚Schönerland‘) zu hören und kehrt als Ulrica 2018/19 zurück. 2019/20 führt sie im Rahmen der Oper ‚Treemonisha‘ nach Toronto. Gleichzeitig ist sie mit ihrem Liederabend ‚Sing Sistah Sing!‘ sehr erfolgreich auf den internationalen Bühnen unterwegs, mit dem sie sich das Repertoire der „African American female voice“ eindrucksvoll erschließt. 
Sie war Gast an der  Opera Australia, Finish National Opera, Opera Lyon, Houston Grand Opera, Teatro G. Verdi in Trieste, der Oper Leipzig, der Bayerischen Staatsoper München, dem Staatstheater Nürnberg und Staatstheater Dortmund, dem Theater Kassel, dem Deutschen Nationaltheater Weimar, dem Nationaltheater Mannheim. Außerdem, trat die Künstlerin bei zahlreichen Festivals auf, wie den Internationalen Maifestspielen Wiesbaden, den BBC Proms, dem Bejing Music Festival, bei den Osterfestspielen Salzburg und beim Festival International d’Art Lyrique d’Aix-en-Provence, mit dem London Philharmonic Orchestra und den Berliner Philharmonikern. Sie sang Ismene in der Weltpremiere von Dominique LeGendres Oper The Burial at Thebes, basierend auf einem Libretto von Nobelpreisträger Seamus Heaney und unter der Regie von Nobelpreisträger Derek Walcott, am Globe Theatre London, sowie Waltraute (Cover) im Ring an der Metropolitan Opera New York.

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